Die Stadt Lahr nutzt den deutsch-französischen „Vertrag von Aachen“, um ihre Partnerschaft mit Dole zu intensivieren.

Die deutsche Stadt Lahr und ihre französische Partnerstadt Dole vertiefen die gegenseitige Kooperation. Dies geschieht im Geiste des deutsch-französischen „Vertrags von Aachen“, den Bundeskanzlerin Angela Merkel und der französische Präsident Emmanuel Macron unlängst schlossen. Der Lahrer OBM Wolfgang Müller und Bürgermeister Jean Baptiste Gagnoux aus Dole wollen diesbezügliche Projekte grenzüberschreitend voranbringen. „Mittelpunkt sind die Themen Bürgerschaft, Digitalisierung und Tourismus“, so Müller.

In Dole unterzeichneten Müller und Gagnoux ein Positionspapier, das die Zusammenarbeit zwischen beiden Städten stärken soll. Es geht um den Austausch beider Kommunen über digitale Medien wie Podcasts, Blogs oder soziale Netzwerke zu unterschiedlichsten Themen. Der Kontakt zwischen den Bürgern soll von regelmäßigen Arbeitstreffen der Stadträte ergänzt werden, in deren Fokus allgemeine politische Themen und konkrete Projekte aus den Partnerstädten stehen. Zudem vereinbaren beide Kommunen, sich gegenseitig in der Tourismusförderung zu unterstützen, etwa durch die wechselseitige Bewerbung von Veranstaltungen oder ein Gutscheinheft mit Vergünstigungen in der jeweils anderen Stadt.

Der OBM-Blog berichtete bereits über den Vertrag von Aachen. In der kommenden OBM-Zeitung (2/19) spricht die Saarbrücker OBM Charlotte Britz ausführlich über die Effekte, die sie sich von dem deutsch-französischen Vertrag für die Grenzregion um Saarbrücken erhofft.

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