Bayern ruft aufgrund der Coronakrise den Katastrophenfall aus. Dies betrifft auch die OBM-Wahl: Bei der Stichwahl kann nur per Briefwahl abgestimmt werden.

Das Procedere der Stichwahl um die Ämter als Oberbürgermeister in zahlreichen bayerischen Städten unterliegt dem Coronavirus. Da der Freistaat Bayern zur Eindämmung der Virusverbreitung den Katastrophenfall ausgerufen hat, bleiben die Wahllokale geschlossen. Stattdessen kann ausschließlich per Briefwahl abgestimmt werden. Die Städte informieren im Anschluss über ihre Onlinekanäle über den Ausgang der jeweiligen Wahl.

Die Stichwahlen sind am Sonntag, 29. März, angesetzt. Die Briefwahlunterlagen werden vorab automatisch per Post zugestellt. Sie müssen nicht angefordert und können nicht persönlich abgeholt werden. Zahlreiche Städte erhöhen daher ihre postalischen Kapazitäten und stellen Sonderbriefkästen auf. Der Einwurf dort ist gemäß des regulären Wahltermins auch noch am Wahlsonntag bis 18 Uhr möglich. Die Stichwahlen finden in den Städten statt, in denen am vergangenen Sonntag bei der Kommunalwahl keiner der Kandidaten die absolute Mehrheit erreichen konnte. Gewählt werden die bayerischen OBM für sechs Jahre.

Stichwahlen in 31 Städten

Stichwahlen werden in 31 Städten nötig. Darunter sind die kreisfreien Städte Ansbach, Aschaffenburg, Augsburg, Bamberg, Bayreuth, Coburg, Erlangen, Hof, Ingolstadt, Landshut, München, Nürnberg, Regensburg, Rosenheim, Schwabach und Wieden in der Oberpfalz. Unter den kreisangehörigen Gemeinden beziehungsweise den Großen Kreisstädten findet ein zweiter Wahlgang statt in Bad Reichenhall, Donauwörth, Eichstätt, Erding, Forchheim, Kitzingen, Kulmbach, Landsberg am Lech, Lindau, Neuburg an der Donau, Nördlingen, Rothenburg ob der Tauber, Schwandorf, Traunstein und Weißenburg in Bayern.

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