Im Zeichen der Coronakrise setzt die Stadt Darmstadt auf Digitalisierung, um die Belastungen für Handel und Gastronomie zu minimieren.

Die hessische Stadt Darmstadt nutzt die Digitalisierung, um die Belastungen für den Einzelhandel und die Gastronomie, die mit der Eindämmung des Coronavirus verbunden sind, möglichst zu minimieren. Die kommunale Marketinggesellschaft und der lokale Citymarketing-Verein haben ein „Digitales Schaufenster“ geschaffen. Das Webangebot listet alle verfügbaren Onlineshops und Dienste des Handels und der Gastronomie auf.

„Die wirtschaftliche Situation für den stationären Einzelhandel sowie für die Gastronomie ist durch die aktuelle Coronalage von großen Existenzängsten geprägt“, erklärt OBM Jochen Partsch. „Gleichzeitig haben die Bürger Sorge, sich nicht mehr ausreichend versorgen zu können.“ Das „Digitale Schaufenster“ wolle beiden Anliegen Rechnung tragen.

Der Handel habt die Möglichkeit, seine Waren zu präsentieren und Onlineshops aufzuzeigen. Gastronomiebetriebe können über die Plattform ihre Öffnungszeiten kommunizieren beziehungsweise einen Lieferservice anbieten. Das Stadtmarketing sammelt die Infos. Lokale Betriebe können ihre Daten kostenlos einsenden. Verbunden ist das Webangebot außerdem mit der Darmstadt App, die Infos und Services rund um die Stadt vorhält.

Neue Perspektiven durch digitale Lösungen

Die Stadt Darmstadt gilt als eine Vorzeigestadt in Sachen Digitalisierung. Das „Digitale Schaufenster“ ordnet sich in die zahlreichen digitalen Anstrengungen, die die „Digitalstadt“ ohnehin unternimmt, und unterstreicht das Potential an neuen Möglichkeiten, die die Digitalisierung auch in extremen Krisensituationen den Kommunen bietet.

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