Der Zukunftskongress zeigt Trends der Digitalisierung von Staat und Verwaltung auf. Das Programm gibt es digital als Livestream.

Mit ihrem Konjunkturprogramm gegen die Coronakrise investiert die Bundesregierung auch in die digitale Zukunft des Landes. Das Paket beinhaltet unter anderem Milliardeninvestitionen in Digitalisierungsprojekte. Beim achten „Zukunftskongress Staat und Verwaltung“, der am 16. Juni stattfindet und sich als Leitveranstaltung des Public Sectors für den digitalen Wandel versteht, liegt der Fokus auch darauf.

Die Veranstaltung selbst ist Ausdruck des Schubs, den die Coronakrise der Digitalisierung und der Smart City gibt: Denn der Zukunftskongress findet komplett digital statt. Ursprünglich rechneten die Veranstalter mit rund 2.000 Teilnehmern bei dem Kongress – über die digitalen Kanäle haben sich bislang sogar noch mehr Teilnehmer angemeldet. Die Frankfurter Allgemeine Zeitung sowie die Fachmedien „Der Neue Kämmerer“ und „OBM – Zeitung für Oberbürgermeister/innen“ des F.A.Z.-Fachverlags sind unter anderen Medienpartner des Digitalevents. Die OBM-Zeitung verlinkt hier einen ausgewählten Livestream vom Kongress.

Trends und Perspektiven der Digitalisierung

Unter der Schirmherrschaft des Bundesinnenministeriums widmet sich der Zukunftskongress den digitalen Verwaltungsthemen und erörtert maßgebliche Trends und Perspektiven. Besondere aktuelle Relevanz erhält er durch das Konjunkturprogramm: Darin sind hohe Investitionen in die Digitalisierung vorgesehen.

Unter anderem soll die Umsetzung des Onlinezugangsgesetz, das öffentliche Verwaltungen dazu anhält, einen digitalen Zugang zu ihren Dienstleistungen für Bürger und Unternehmen zu schaffen, mit drei Milliarden Euro beschleunigt werden. Weitere 300 Millionen Euro sollen in die Registermodernisierung und das Once-Only-Prinzip fließen, also in Lösungen zur einmaligen Erfassung von Bürger- und Unternehmensdaten für jegliche Verwaltungszwecke. Unter diesen Blickwinkeln sind vom Konjunkturprogramm maßgebende Effekte auf die Digitalisierung auch in Kommunen zu erwarten.

Weitere Informationen zum vollständigen Programm des Zukunftskongresses gibt es unter www.zukunftskongress.info.

Per Livestream zum Zukunftskongress

Über den Link zum Livestream zeigt die OBM-Zeitung am 16. Juni zwischen 9.15 und 11.15 Uhr einen ausgewählten Teil des Programms, nämlich den Auftakt der Veranstaltung.

Dieser Livestream beginnt mit dem Kick-Off der Veranstaltung um 9.15 Uhr unter der Überschrift „Zeitenwende? Aufgaben eines Zukunftsprogramms für Markt und Staat in Deutschland und Europa“. Es sprechen unter anderem Ursula von der Layen, Präsidentin der Europäischen Kommission, der nordrhein-westfälische Ministerpräsident Armin Laschet sowie Philipp Justus, Vice President Central Europa bei Google.

Ab 10 Uhr spricht Bundesinnenminister Horst Seehofer eine Keynote. Anschließend erörtert Markus Richter, der Chief Information Officer des Bundes, was das Konjunkturprogramm für Verwaltung, Wirtschaft und Gesellschaft bewirkt. Schließlich diskutieren der nordrhein-westfälische Wirtschaftsminister Andreas Pinkwart, die Rechts- und Verwaltungsexpertin Uda Bastians vom Deutschen Städtetag und Gottfried Ludewig, Abteilungsleiter Digitalisierung und Innovation im Bundesgesundheitsministerium, darüber, welche Dimension die Coronakrise als Motor für die Verwaltungsdigitalisierung annehmen kann und welche Prioritäten Bund, Länder und Kommunen nun dabei setzen müssen.

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Hier gibt es den ausgewählten Livestream auf Youtube.

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