Stadt von Morgen

Stadt von Morgen: Wie Städte in die Zukunft planen

Die deutschen Städte sind Treiber von Innovation und Progression. Ihre positive Entwicklung sorgt für Prosperität in Deutschland.

Bildquelle: 3000ad/iStock/GettyImagesPlus

Das Thema Stadt von Morgen wird präsentiert von:


In den Städten konzentrieren sich Kreativität, Innovation und Prosperität. Sie sind im globalen Wettbewerb der Standorte die Zentren der Wissenschaft und der Industrie in Deutschland. Hier finden sich kulturelle, gesellschaftliche und wirtschaftliche Progression. Wie sich die Gesellschaft verändert, tun es auch die Städte. Und so, wie sich Städte wandeln, tut es die Stadtgesellschaft. Was sich in den Städten abspielt, weist in die Zukunft. Stadtentwicklungsstrategien und -konzepte veranlassen nicht nur urbane Transformationsprozesse, sondern treffen gleichzeitig Aussagen darüber, wie Menschen in ihrer Stadt von Morgen leben wollen.

Städte, die an ihrer Zukunft arbeiten, arbeiten gleichzeitig am Entwurf der gesellschaftlichen Realität von Morgen. Sie widmen sich beispielsweise drängenden Infrastrukturfragen – und dabei nicht nur den naheliegenden Aspekten der Mobilität wie dem Ausbau der öffentlichen Verkehrsinfrastruktur für den Umweltverbund vom Öffentlichen Personennahverkehr bis zum Fahrradweg und dem Carsharing. Sie gehen gedanklich mehrere Schritte weiter und entwickeln Visionen. Sie beschäftigen sich mit der Mobilität von Morgen: mit Elektromobilität, mit dem autonomen Fahren, mit Lufttaxis, Drohnen und allgemein mit der Urban Air Mobility, also Luftmobilität.

Städte als Reallabor

Städte werden damit zum Reallabor, zum Testfeld für die Industrie, mit der sie bei der Entwicklung neuer Lösungen kooperieren. Die Stadt von Morgen ist also gleichzeitig Treiber für technologischen Fortschritt. Sie hat die öffentliche Daseinsvorsorge für ihre Bürger im Blick, denkt aber auch an die von Morgen. Gemeinsam mit kommunalen Tochtergesellschaften wie den Stadtwerken arbeitet sie an innovativen Lösungen für die klimaneutrale Energieversorgung von Morgen.

Oder an der Digitalisierung: Die Smart City digitalisiert nicht nur Verwaltungsprozesse und Bürgerservices, sondern sie entwickelt auch eigene, neue Lösungen und Anwendungen oder trägt dazu bei. Dabei vernetzt sie sich mit anderen Städten, lernt von ihnen und schafft so regionale und grenzüberschreitende, neue Verbünde.

Lebensqualität als Maßstab

Bei dem Vorhaben, die Stadt von Morgen zu gestalten, ist der mögliche Gewinn an Lebensqualität für ihre Bürger der entscheidende Maßstab. Eine vorausschauende Stadtpolitik erkennt das wachsende Bedürfnis der Bürger, ihre eigene Lebenswelt zu gestalten, und schafft auf der Basis von Kommunikationstechnologien neue demokratische Dialog- und Beteiligungsformate. Dabei möglicherweise auftretende Zielkonflikte wägt sie ab, diskutiert diese mit der Bürgerschaft und trifft verantwortungsvolle Entscheidungen darüber.

Denn die Stadt von Morgen ist eine demokratischer, ökologischer und nachhaltiger agierende. Zukunftsweisende städtebauliche Konzepte beinhalten die Bedürfnisse einer Green City, also einer Grünen Stadt mit einer die urbanen Facetten ausgleichenden grünen Infrastruktur, genauso wie die der Smart City. Sie zieht die Auswirkungen des Klimawandels in Kalkül und setzt ihnen eine verantwortungsbewusste ökologische Stadtentwicklung entgegen. Sie sorgt für soziale Ausgewogenheit und eine aufgeklärte Diskussionskultur in der Stadtgesellschaft.

Fazit: Die Stadt von Morgen beginnt mit dem, was OBM heute tun.

Aktuelle Beiträge zum Thema Stadt von Morgen

KRZN (Quelle: KRZN/Alois Müller)IT im Zweckverband 19.06.2020 - Der Kreis Mettmann richtet seine IT zukunftsfähig aus. Ein Gastbeitrag zur Bedeutung der interkommunalen Kooperation für die Digitalisierung. weiterlesen
Blick in die digitale Zukunft: Impression aus Wunsiedel (Quelle: Landkreis Wunsiedel im Fichtelgebirge)OBM exklusiv: „Ohne Digitalisierung keine Zukunft für Kommunen“ 18.06.2020 - Über die gemeinsamen Perspektiven und die Unterschiede bei der Digitalisierung von Stadt und Land: Landrat Berek, OBM Weigel und OBM… weiterlesen
Branchenkompass (Quelle: Andreas Erb)Neuer Branchenkompass: Die Entwicklung zur Smart City nimmt an Fahrt auf 16.06.2020 - Der „Branchenkompass Public Sector 2020“ zeigt Trends der Digitalisierung von Verwaltungen. Sie verlangt nach einer neuen Innovationskultur. weiterlesen
Zukunftskongress 2019 (Quelle: Zukunftskongress/Simone M Neumann)Livestream: Zukunftskongress zeigt Trends der Digitalisierung 15.06.2020 - Der Zukunftskongress zeigt Trends der Digitalisierung von Staat und Verwaltung auf. Das Programm gibt es digital als Livestream. weiterlesen
OBM Boris Palmer (Quelle: Stadt Tübingen/Gudrun de Maddalena)OBM fragt nach: Rückenwind vom ADFC für Palmer-Idee einer E-Bike-Prämie 10.06.2020 - Der ADFC unterstützt den Vorschlag einer Kaufprämie für Elektrozweiräder. Das Finanzministerium kommentiert die Palmer-Idee fürs Konjunkturprogramm nicht. weiterlesen
OBM Boris Palmer (Quelle: Stadt Tübingen/Gudrun de Maddalena)Palmer schreibt an Scholz: Pedelec-Förderung soll ins Konjunkturprogramm! 09.06.2020 - Tübingens OBM Palmer weist auf eine "Lücke" im Konjunkturprogramm gegen die Coronakrise hin: Er regt eine Förderung elektrisch betriebener Zweiräder… weiterlesen
OBM Belit Onay aus Hannover (Quelle: Landeshauptstadt Hannover/Sascha Wolters)Wie Belit Onay Hannover in die Zukunft führen will 03.06.2020 - Hannovers OBM Belit Onay ist erst kurze Zeit im Amt. Doch schon plant er den Umbau der Verwaltung. In seinen… weiterlesen
Die Unterzeichner des Elf-Punkte-Plans (Quelle: Stadt Bochum/Andre Grabowski)Elf-Punkte-Plan für den ÖPNV im Ruhrgebiet 29.05.2020 - Mit einem Elf-Punkte-Plan möchte das Ruhrgebiet in interkommunaler Kooperation seinen ÖPNV entwickeln. Dies führt zur stärkeren Integration der Region. weiterlesen
OBM Rene Wilke aus Frankfurt an der Oder. (Quelle: Stadt Frankfurt an der Oder)Tesla-Gigafactory wirft ihre Schatten voraus 28.05.2020 - Der Bau einer Fabrik des amerikanischen Unternehmens Tesla in Grünheide beschäftigt grenzübergreifend die Region von Berlin bis Frankfurt (Oder). weiterlesen
OBM Michael Ebling aus Mainz (Quelle: Landeshauptstadt Mainz/Alexander Heimann)ÖPNV als Pflichtaufgabe: Ein “Meilenstein” für urbane Mobilität 19.05.2020 - Rheinland-Pfalz macht den ÖPNV zur kommunalen Pflichtaufgabe. Die Städte sprechen vom Meilenstein, mahnen aber in Finanzfragen. Michael Ebling im Interview. weiterlesen