Telsa baut in Grünheide eine neue Gigafactory. Die Gemeinde erwartet davon positive Effekte auf nahezu jeden Bereich des Zusammenlebens.

Die Nacht vom 12. auf den 13. November 2019 wird Arne Christiani wohl nie vergessen. In dieser Nacht erfuhr der Bürgermeister, dass seine Gemeinde Grünheide den Zuschlag für den Bau einer neuen Gigafactory des Elektrofahrzeugherstellers Tesla erhalten hat. Da hätten natürlich die Sektkorken geknallt, erzählt Christiani im Gespräch mit der OBM-Schwesterpublikation „Der Neue Kämmerer“.

Tesla-Ansiedlung verändert die 8.700-Einwohner-Gemeinde

Das Mega-Projekt wird die 8.700-Einwohner-Gemeinde nachhaltig verändern: In der ersten Ausbaustufe sollen in Teslas neuem Werk 3.000 Menschen arbeiten, final könnten laut Tesla sogar 40.000 neue Arbeitsplätze entstehen. Die Produktion soll in diesem Juli starten.

Christiani und Kämmerin Kerstin Lang erhoffen sich davon in der Zukunft nicht nur stetige Gewerbesteuereinnahmen. Sie sehen vielmehr Entwicklungschancen für ihren Ort, die praktisch jeden Bereich des Zusammenlebens der Bürger Grünheides betreffen. Die zusätzlichen Arbeitsplätze sollen für Zuzug sorgen, und neue Ausbildungsmöglichkeiten sollen dazu beitragen, „dass uns die Generation zwischen Jugend und Senioren nicht verlorengeht“, sagt Christiani.

Das vollständige Interview mit Christiani und Lang gibt es hier: https://www.derneuekaemmerer.de/nachrichten/haushalt/tesla-in-gruenheide-wie-ein-lottogewinn-2009821/

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